„Stainless“ oder die Grenze zwischen Fotografie und Video

Der Künstler Adam Magyar hat für seiner Serie „Stainless“ dieses Mal die U-Bahn Station Alexanderplatz in Berlin abgelichtet. In dieser Serie verschwimmen die gängigen Genregrenzen zwischen Fotografie und Video. Das Portrait der Station mit ihren wartenden Menschen wirkt wie eine sehr lange Panoramaaufnahme mit Videoelementen. Die Fotografie wird durch die Dynamik der beiden laufenden Kinder aufgehoben die damit den Bruch der beiden Genres auf den Punkt bringen. Die wartenden Fahrgäste wirken dabei, wie es bei Ignant treffend formuliert ist, wie regungslose Geister in der Außenwelt des U-Bahnwaggons.

Adam Magyar selbst bringt den Inhalt seiner Arbeit gut auf den Punkt:

„In my images I „stage“ a situation where people are seen from a distance and I depict them as particles in a system. The observer of this scene is an imaginary person, looking at the whole as an outsider, as if being exempt from the laws of time.“


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