„God Loves Ugly“: Chicago zeigt sich von seiner häßlichen Seite

Passend zum heutigen US-Wahlabend bin ich auf das Kurz-Porträts „God Loves Ugly“ des Rappers G Count gestoßen. Es passt, da im Wahlkampf häufig das Thema Armut, auch in Hinblick der schwarzen amerikanischen Gesellschaft, thematisiert wurde. Schnell kommen mir die vergangenen Nachrichten-Bilder und -berichte zu #BlackLivesMatter wieder ins Gedächtnis. 

Selbstverständlich ist dies eine Realität, die zum großen Teil so in Deutschland nicht existiert. Zumindest nicht in meinem Umfeld. Umso wichtiger ist es daher seine Blickwinkel zu verschieben. An dieser Stelle habe ich gar keine Lust die moralische Keule allzu groß zu schwingen. Dennoch: Es ist schon etwas beklemmend, wenn schätzungsweise 12-jährige Kinder von Tod und Polizeigewalt rappen. Das Wort Teufelkreisverlauf kam mir in den 13 Minuten nicht nur ein Mal in den Sinn.

Natürlich geht es hier auch um Promotion des neuen G Count Albums. Dies ist dem Produzenten Will Robson-Scott mehr als nur und insbesondere auf sehr authentische Weise gelungen. Aber schaut es euch an und urteilt selbst!

Über die musikalischen Qualitäten von G Count könnt ihr euch dann hier überzeugen lassen.


Alle Screenshots aus „God Loves Ugly, © Will Robson Scott

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