Videodoku: Das Brotdosen Museum und ein schwarzes Loch im Garten

Wenn es um das Thema Brotdosen geht, fällt mir immer der dauerhafte Ärger mit meinen Eltern ein, den ich als Kind damit hatte. Ich war als Knirps wohl nicht das hungrigste Kind und habe meist während meines Schultags nur eins der zwei mir eingepackten Brote geschafft. Dies war seitens meiner Eltern gar nicht gern gesehen, weil die Jungs ja groß und stark werden sollten. Da mir das übrig gebliebene Brot in der Regel erst am nächsten Morgen, kurz vor der Neubefüllung besagter Brotdose, auffiel, warf ich es fast immer aus dem Badezimmerfenster im ersten Stock unseres Hauses in den Garten. Diesem Beispiel folgte auch mein kleiner Bruder und das Brot, sowie der Ärger mit meinen Eltern, verschwand nach dem Wurf aus dem Fenster wie in einem schwarzen Loch. Nach geraumer Zeit wunderte sich aber mein Vater warum die Hunde nach ihrem morgendlichen Auslauf im Garten nicht mehr gierig über ihr Futter herfielen, wie das sonst der Fall war. Das Sherlock-Holmes Familienoberhaupt brauchte leider nicht all zu lange um das Geheimnis zu lüften und es gab erneut Ärger für uns.
Dies alles wäre vielleicht nie passiert wenn wir damals eine dieser unfassbar großartigen Brotdosen, wie sie in dem Museum aus der kurzen Videodoku von Cool Hunting zu finden sind, gehabt hätten. Allen Woodall, der Besitzer dieses interessanten Stücks Kulturgut, ermöglicht seinen Besuchern direkt eine Zeitreise anhand der vielen kulturgeschichtlich geprägten Motive die meist ihre Kindheit begleitet haben. Die Sammlung der verschiedenen Brotdosen des Museums reichen von den 30iger Jahren bis in die frühen 80iger Jahre. Das letzte Motiv was je als Metalbrotbox verkauft wurde ist die Rambo Brotdose. Ich bin mir ganz sicher das ich als Besitzer dieser großartigen Rambo-Brotdose als Kind sogar Spinat aus dem Ding gegessen hätte – bis sie leer gewesen wäre!

Via I-Ref

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