Superhelden gegen Krebs

Krebs ist sicherlich kein Smalltalk-Thema. Das liegt einfach auch an den traurigen Fakten: 2008 starben weltweit 7,6 Millionen Menschen – 70 % derer in sogenannten Niedrig- und Mitteleinkommensländern. Insgesamt könnten 30 % der Fälle – zum Beispiel durch eine andere Ernährung oder Nichtrauchen – verhindert werden (via).

Doch wie vermittelt man es dann den daran erkrankten Kindern? Eine schwierige Frage, die sich der brasilianische Teil der JWT-Agentur nun angenommen hat. Es entstand die Kampagne: „Superformula“ to fight cancer. Im A.C. Camargo Krankenhaus in São Paulo erhalten die kleinen Patienten nun ihre Chemotherapie aus Gefäßen mit Superheldenlogos. Zudem erklären diese in Comics als Betroffene wie eine Behandlung denn eigentlich abläuft. Natürlich entdeckt eine Kommunikationsagentur keinen Wirkstoff gegen diese abscheuliche Krankheit. Ihnen geht es vielmehr um die Art und Weise des Umgangs mit den erkrankten Kindern, darum wie man die schlimmen Nachrichten und die noch schlimmeren Behandlungen darbringen kann. Ausgehend von dem was Kinder toll finden – meist eben Comics und Superhelden – heißt es im Kampagnentext: “Co-developed with doctors, the covers are easy to sterilize and handle and meet all hospital hygiene standards. To give these covers a more powerful meaning, we started to produce a special series of cartoons and comic books in which the superheroes go through experiences similar to those of kids with cancer, and recover their strength, thanks to this ‚Superformula.’” Sicherlich wird hierdurch kein einziges Kind vor irgendetwas bewahrt, so naiv wird niemand sein. Allein es ist so ein erster Schritt gemacht, denn: „The first step in the fight against cancer is believing in the cure.“

(Link via seitvertreib.de)

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