„Jela“: Das britische Pendant zu „Shore, Stein, Papier“

Der Londoner Fotograf Will Robson Scott hat schon das ein oder andere Mal sein Können unter Beweis gestellt. Bei seiner aktuellsten Produktion hat er den ehemaligen Skinhead und Ex-Junkie Jela begleitet und dabei auch wieder die Foto- gegen die Videokamera getauscht.

Die Doku „Jela“ handelt vom gleichnamigen Protagonisten, der im East End in London in einer türkisch-englischen Familie aufwuchs. Jela erzählt in den knapp elf Minuten über seine Erinnerung des Erwachsenwerdens in den späten 1980ern und frühen 90ern: Für ihn bedeutete diese Zeit eine Mischung aus Fußball-Hooliganismus, Skinhead-Kultur und auch Drogen. Die ungeschminkte, ehrliche Attitüde von Jela und die zugleich nicht wertende Regie gilt es wirklich positiv zu unterstreichen. So entstand bei mir der Eindruck, dass man es – wenn auch nur in Kurzform – als ein britisches Pendant zu Shore, Stein, Papier ansehen kann. Leider gibt es aber bisher keinerlei Anzeichen für eine mögliche serielle Ausweitung der Doku. Schade eigentlich!

(Link via massappeal.com)

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