It’s more than TV!: Doku über die US-Serien und ihre Macher

„Eigentlich schaue ich ja kein TV mehr, aber Serien dann doch.“ Ein Satz, der stellvertretend für viele Digital Natives steht. Man hat sich eben seine eigene Entertainment-Welt im Netz geschaffen. Und doch schauen viele, die sonst den Fernseher aus- oder ganz weglassen, gerade Serien wie Breaking Bad oder Mad Men. Denn seit Jahren bieten derartige US-Serien völlig neue Dimension filmischen Erzählens. Die arte-Doku „It’s more than TV!“ widmet sich nun diesem Phänomen.

Interessanterweise leistet gerade das Fernsehen mit diesen avancierten Serien etwas, was seine Kritiker zu Recht seit Langem vermissen: einen bedeutenden Beitrag zur Zukunft einer qualitativen und substanziellen Form des Films – jenseits des Kinos.

— Infotext zur Doku

Die 52-minütige Doku lässt neben den Machern auch weitere maßgeblich Beteiligte zu Wort kommen und versucht herausfinden, wie die jeweilige Qualität der Serie erarbeitet wird. Hierzu spricht Autor und Regisseur Christoph Dreher mit den Creators Vince Gilligan (Breaking Bad), Tom Fontana (OZ) und David Simon sowie Eric Overmyer (Treme, The Wire). Hin und wieder muss man als Zuschauer, der sich noch nicht allen Serien gewidmet hat, aufpassen, da schon diverse Erzählstränge gespoilert werden. Für diejenigen gilt: Ohren zuhalten. Und für alle anderen ist es eine wirklich sehenswerte Dokumentation! Diese ist nun bis nächsten Freitag in der arte-Mediathek abrufbar.

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