Besuch beim Vogelball in Hamburg

Rund zwei Wochen bevor Hamburgs ambitioniertes Dockville-Festival startet, findet auf diesem Gelände ein wunderbares Kunstcamp statt. Im Rahmen dessen wird alljährlich auch der Vogelball zelebriert. Dabei sollen Gendergrenzen hinter farbenfrohen Vogelverkleidungen verschwinden, oder zumindest keine große Rolle mehr spielen. Daher tummeln sich hier auch die buntesten Vögel  und genießen den Abend
mit vielen verschiedenen Künstlern auf mehreren Bühnen!

Der Trailer versprach jedenfalls schon mal einiges:

Grund genug also der Hansestadt mal wieder einen Besuch abzustatten. Erster Schritt: Schlafplatz finden. Ich war diesbezüglich schon bedient, der Rest von uns musste aber noch untergebracht werden. Da Google keine vernünftigen Ergebnisse ausspuckte, wurde die Suche nach Übernachtungsmöglichkeiten in Hamburg auf Expedia fortgesetzt. Das Portal bietet ja eine große Auswahl an Hotels und Appartements, da sollte man ja auch etwas Schönes für das Wochenende in Hamburg finden. Nach wenigen Klicks dort, war eine Übernachtungsmöglichkeit gefunden und dem Kurztrip stand glücklicherweise nichts mehr im Wege!

Die Ankunft in Hamburg startete ruhig, wir hatten ja unser Augenmerk auf den Samstag gelegt. Da der Vogelball bereits am frühen Nachmittag startet, ging es zeitig in den Hamburger Süden, nach Wilhelmsburg. Hinter dem Einlass empfängt einen das große und weitläufige Gelände und es stellt sich direkt ein schönes Festivalgefühl ein. Der erste Track der uns dort zu Ohren kam war dann Madonnas „Into the Groove“ und stimmte uns so gleich für den Abend ein. Es gab diverse kleine Bars, zwei Bühnen, verschiedene Plätze an denen man verweilen konnte und verschiedene Kunstinstallationen über das Gelände verteilt. Die zwei Haupt-Tanzflächen waren mit liebe zum Detail gestaltet und die verschiedenen Holzgebilde verliehen dem Gelände eine tolle Atmosphäre.

Die meisten Holzkonstrukte waren nicht nur schön anzusehen, sondern auch begehbar: Eben ein Spielplatz für die eher größeren Kinder! Musikalisch pendelte das Festival irgendwo zwischen Discoklassikern und Deep House, je nach Bühne und Uhrzeit. Dem Motto Vogelball wurde besonders von den Besuchern gefrönt. Die Dichte an bunten Vögeln war hoch und man konnte sehen, dass alle richtig Spaß daran hatten sich in Schale – oder besser Federn – zu schmeißen. Die oft selbstgebastelten Outfits reichten von einfachen Vogelmasken bis zu bunten Ganzkörper-Federkostümen. 

Einer unser gern besuchten Anlaufpunkte des Abends für kurze Verschnaufpausen war übrigens die Lakki Bar. Hier wurde bester Lakritzlikör, wahlweise mit irgendeiner Flüssigkeit zur Schürfung des Schnaps, aus einem Wohnwagenfenster verkauft und zum Pausieren zwischen den Tanzeinlagen luden die dortigen diversen Sitzgelegenheiten ein.

Die große Feierei trieb uns
immer wieder zwischen den Bühnen hin und her und der Abend wurde bunt,
lang und schön. Die Vögel sind dem entsprechend erst spät wieder in ihr Nest zurückgekehrt – aber dafür hat es sich auch wirklich gelohnt! Zum Schluss sei noch Expedia ein Dank gesagt, die uns diese Reise erst ermöglicht haben!

(Expedia ist ein Partner dieses Beitrags)

 

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